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Hallo ,

wir melden uns mit vielen Themen zurück aus der Sommerpause. Im Rückblick steht unsere industriepolitische Jahreskonferenz „to do: transformation”, die am 1. September 2026 unter dem Motto „Transformation in der Krise” rund 100 Gäste zusammenbrachte. Wer nicht dabei sein konnte, findet die zentrale Paneldiskussion jetzt im IGBCE-Kompass #22.

Ein Blick nach vorn führt uns direkt zur nächsten Konferenz, zu der ich Sie heute herzlich einladen möchte. Mit „IMPULSE – Nachhaltigkeit. Verantwortung. Mitbestimmung.” starten wir eine neue Formatreihe aus unserem Bereich CSR & Mitbestimmung. Am 10. November 2026 rücken in Berlin Lithiumlieferketten im globalen Wandel in den Fokus. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sind.

Ich möchte Ihnen außerdem einen Essay zu den Landtagswahlen in Ostdeutschland empfehlen. Es ist ein eindringlicher Blick darauf, wie sich autoritäre Weltbilder verbreiten. Für uns bleibt klar: Transformation gelingt nur mit starker Mitbestimmung und einer wehrhaften Demokratie.

Viel Freude beim Lesen!

Herzlichst Ihr

Andrea Arcais
Geschäftsführer Stiftung Arbeit und Umwelt

 
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© Andrea Vollmer

Das war die „to do: transformation” am 1. September 2026

Unsere diesjährige industriepolitische Konferenz stand unter dem Motto „Transformation in der Krise”. Rund 100 Gäste diskutierten mit den Referent:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Fragen rund um Investitionen und Sicherung der Industrie in Deutschland und Europa. Die Konferenz fand bereits zum vierten Mal statt. Und es zeigte sich, dass die To-Do-Liste nicht kürzer wird. 

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© Siftung Arbeit und Umwelt

Konferenz „Lithiumlieferketten im globalen Wandel” in Berlin

Wir laden zu unserer nächsten Konferenz ein! Am 10. November 2026 starten wir unsere neue Veranstaltungsreihe „IMPULSE – Nachhaltigkeit. Verantwortung. Mitbestimmung.” in Berlin. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage, wie am Beispiel von Lithiumlieferketten Verantwortung, Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und internationale Solidarität miteinander verbunden werden können. Die Konferenz findet in Kooperation mit der TUAC statt.

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© Siftung Arbeit und Umwelt

Digitale Tools in der Sorgfaltspflicht

Unternehmen setzen zunehmend auf digitale Tools, um die rechtlichen Vorgaben zur menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht entlang ihrer globalen Lieferketten zu erfüllen. Eine Perspektive bleibt dabei oft außen vor: die der Beschäftigten.
Die neue Studie unserer Kollegin Carola Dittmann gibt einen Überblick über die Anwendungsbereiche digitaler Tools in der menschenrechtlichen Sorgfalt und benennt Lücken und Herausforderungen aus Beschäftigtenperspektive.

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© Stiftung Arbeit und Umwelt

Weiterbildung für KI-Kompetenzen

Künstliche Intelligenz (KI) verändert die Arbeitswelt und mit ihr die Anforderungen an Qualifizierung. Fehlende KI-Kompetenz verunsichert viele Beschäftigte, und Weiterbildung erreicht längst nicht alle: Beschäftigte in kleinen Betrieben, ältere Beschäftigte und vor allem Frauen bleiben häufig außen vor. Das Diskussionspapier zeigt, warum freiwillige Angebote an ihre Grenzen stoßen, wie sich der Gender Gap zu verfestigen droht und mit welchen Lösungsansätzen sich Weiterbildung gerechter und wirksamer gestalten lässt.

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© Adobe Stock/Wublie
Der affektive Furor der Gekränkten
Warum wenden sich ganze Regionen dem Rechtsextremismus zu? Robert Misik argumentiert in seinem Essay, dass ökonomische Krisen als Erklärung zu kurz greifen. Autoritäre Weltbilder verbreiten sich wie Infektionen. Nicht durch einzelne Begegnungen, sondern durch ständige Wiederholungen im Umfeld, bis das einst Radikale als normal gilt. Ein eindringlicher Blick auf die Psychologie der Faschisierung vor den Ostwahlen.
Weiterlesen... (taz.de)
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© Shutterstock
Die Umsetzung der menschen-rechtlichen Sorgfalt
Mit dem Lieferkettengesetz müssen Unternehmen ihre globalen Wertschöpfungsketten auf die Einhaltung von Menschen- und Arbeitnehmer:innenrechten prüfen. Doch was bedeutet das konkret für die Mitbestimmung? Unsere Handlungshilfe, die im Oktober 2021 erschien, zeigt, wo Betriebs- und Aufsichtsräte ansetzen können, um die Rechte von Beschäftigten, weltweit und im eigenen Betrieb, zu stärken.
Hier geht's zur Studie
 
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© Adobe Stock - Shanti

Miss Dior: Eine Geschichte von Courage und Couture

Den Namen „Dior” verbinden viele mit Mode und Paris. Nicht aber mit der Résistance im Paris der 1940er-Jahre. Aber genau hier leistet die jüngste Schwester des Modeschöpfers Widerstand gegen den Faschismus, bis sie von der Gestapo verhaftet, gefoltert und nach Ravensbrück deportiert wird. Sie überlebt. Ihr Name: Catherine Dior. Ein vielschichtiges Porträt einer Frau, das gerade heute nicht in Vergessenheit geraten darf, schreibt Max Leyendecker.

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© IGBCE

IGBCE-Kompass #22: Transformation in der Krise

Sie konnten nicht an unserer industriepolitischen Jahreskonferenz „to do: transformation” teilnehmen und interessieren sich trotzdem für das, was dort diskutiert wurde? Die zentrale Paneldiskussion der Konferenz gibt es jetzt als KOMPASS-Folge der IGBCE. Es diskutieren: Michael Vassiliadis, Philippa Sigl-Glöckner, Matthias Miersch und Jörg Waniek. Moderiert von Dr. Julia Kropf.

Hier geht's zum Podcast (igbce.de)

 
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© Hans Böckler Stiftung

Das Grundrecht auf Streik

Das Streikrecht ist im Grundgesetz fest verankert und ein wichtiger Bestandteil des Völkerrechts. Wirtschaftsverbände und Arbeitgeber:innen üben dennoch immer wieder Druck auf Beschäftigte aus, indem sie nach Wegen und Argumenten suchen, das Recht auf Streik auszuhöhlen. In einem Sammelband des Hugo Sinzheimer Instituts (HSI) erklären Rechtswissenschaftler:innen, wie die Forderungen von Seiten der Arbeitgeber:innen bezüglich des Streikrechts aus juristischer Sicht zu bewerten sind und wie sich das Streikrecht im bestehenden rechtlichen Rahmen sinnvoll weiterentwickeln lässt, ohne es einzuschränken.

Hier geht's zum Beitrag (boeckler.de)

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© Hans Böckler Stiftung

Viele halten nicht durch

Ein großer Teil der Beschäftigten scheidet bereits vor dem Renteneintrittsalter aus gesundheitlichen Gründen aus dem Erwerbsleben aus. Vier von zehn können sich nicht vorstellen, bis zur Rente durchzuhalten. Im Rahmen der Studie „DGB-Index Gute Arbeit 2026“ wurden im Zeitraum 2022 bis 2026 ungefähr 28.000 Personen zu diesem Thema befragt. Besonders in Bereichen wie Sanitär, Heizung und Klempnerei fühlen sich Beschäftigte stark belastet. Klar ist: Dienststellen und Betriebe müssen deutlich mehr in Prävention und Gesundheitsförderung investieren, damit Beschäftigte ohne gesundheitliche Einschränkungen bis zum Renteneintrittsalter arbeiten können.

Hier geht's zum Beitrag (boeckler.de)

 
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Inselstraße 6, 10179 Berlin

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E-Mail: arbeit-umwelt[at]igbce.de

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Redaktion: Antja Karoli, Verena Frank und Christoph Bethke

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