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Hallo ,

wo stehen wir eigentlich? Diese Frage treibt uns dieser Tage besonders um und der vorliegende Newsletter liefert dazu einige ernüchternde wie ermutigende Antworten.

Eine neue Studie des IMK hat nachgemessen, was in den vergangenen fünf Jahren wirklich erreicht wurde – und was nicht. Das Ergebnis ist eindeutig: Unsere Wirtschaft ist weit davon entfernt, wirklich nachhaltig zu sein. Nicht ökologisch, nicht sozial, nicht einmal finanziell. Das ist kein Grund zur Resignation, aber ein unmissverständlicher Auftrag. Genau darum dreht sich auch unsere industriepolitische Jahreskonferenz "to do: transformation", die wir für den 1. September ankündigen dürfen. Merken Sie sich den Termin gerne vor. 

Doch Transformation gelingt nur, wenn sie auch regional verankert ist. Das zeigt das neue Handbuch unserer Kollegin Dr. Regina Weber zum Wasserstoffhochlauf: Infrastrukturen alleine reichen nicht. Es braucht Beschäftigungssicherung, Qualifikation und Mitbestimmung. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, macht auch der Beitrag von Dr. Indira Dupuis deutlich: In der Chemie- und Pharmabranche haben Frauen trotz hoher Qualifikation oft schlechtere Weiterbildungschancen. Wer Transformation will, muss Gleichstellung mitdenken. 

Und dann ist da noch die Frage, wie wir eigentlich miteinander ins Gespräch kommen und wie wir Menschen erreichen, die sich einem gesellschaftlichen Miteinander verschlossen haben. Der Content Creator Marcant beschreibt, wie er Radikalisierung auf TikTok erlebt und was es seiner Meinung nach braucht, um Menschen aus festgefahrenen Ideologien wieder herauszuholen. 

Auch wir stellen uns die Frage, wie wir Menschen mit unseren Inhalten gut erreichen können. Deshalb weise ich gerne auf unsere Umfrage zur Informationsnutzung hin und freue mich, wenn Sie uns hier unterstützen. 

Herzlichst Ihr

Andrea Arcais
Geschäftsführer Stiftung Arbeit und Umwelt


P.S. Wie sind Sie denn erreichbar? 
Das möchten wir gern von Ihnen wissen und fragen deshalb: Wie informieren Sie sich in Ihrem Alltag über politische, gesellschaftliche und ökologische Fragen? Wir haben eine kurze Umfrage erstellt, die uns helfen soll, unsere Formate weiterzuentwickeln. Die Umfrage umfasst nur 5 Fragen, dauert wenige Minuten und ist anonym. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

 
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© Stiftung Arbeit und Umwelt

Save the Date: „to do: transformation“ am 1. September

Unsere industriepolitische Jahreskonferenz „to do: transformation“ findet in diesem Jahr am 1. September 2026 von 14:00-17:00 Uhr statt. Im Mittelpunkt stehen diesmal die Widersprüche der aktuellen Transformationsagenda: Wo stehen wir bei Investitionen und Sicherung der Industrie in Deutschland und Europa? 

Außerdem beschäftigen wir uns mit der Frage, wie weit wir gut eineinhalb Jahre nach dem Start der Großen Koalition mit notwendigen Investitionen und politischen Anpassungen sind.

Merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor, weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf unserer Website. 

Mehr Informationen

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Neue Studie: Wasserstoff regional gestalten. Handbuch für Industrie, gute Arbeit und Strukturpolitik

Das neue Handbuch „Wasserstoff regional gestalten. Handbuch für Industrie, gute Arbeit und Strukturpolitik“ unserer Kollegin Dr. Regina Weber beleuchtet regionale Wirtschaftsentwicklung im Kontext des Wasserstoffhochlaufs anhand von vier Regionen: Kelheim, Alzey-Worms, die Metropolregion Ruhr und das Mitteldeutsche Chemiedreieck.

Die Beispiele zeigen: Wasserstoffstrategien müssen regional zugeschnitten sein. Nur der Ausbau von Infrastruktur reicht nicht. Eine regionale Wasserstoffstrategie muss Beschäftigung sichern, Qualifizierung ermöglichen und Mitbestimmung systematisch einbeziehen und wird so zum zentralen Feld zukunftsfähiger Strukturpolitik. 

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Gleichstellung mit zukunftsorientierter Weiterbildung in der Chemie- und Pharmabranche

Wie kann die Transformation der Chemie- und Pharmabranche gelingen, ohne bestehende Ungleichheiten zu verschärfen? Der Beitrag unserer Kollegin Dr. Indira Dupuis im WSI-Blog Work on Progress zeigt, warum berufliche Weiterbildung ein zentraler Schlüssel für Innovation, Fachkräftesicherung und Gleichstellung ist und weshalb Frauen trotz hoher Qualifikation oft schlechtere Weiterbildungschancen haben. 

Weiterlesen...(wsi.de)
 
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Marcant Wofür riskierst du dein Leben? 
Wie erreicht man junge Menschen, bevor sie in extremistische Ideologien abrutschen? In der neuen Folge des Podcasts „Hotel Matze“ spricht der Content Creator Marcant über Radikalisierung auf TikTok, die Mechanismen rechter Online-Strategien und seine Versuche, Menschen wieder aus dieser Szene herauszuholen. 
Hier geht's zum Podcast (podigee.io)
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Die internationale Dimension der Industriedekarbonisierung 
Wie kann industrielle Dekarbonisierung international gelingen und welche Rolle nimmt Deutschland dabei ein? Eine Studie der Stiftung Wissenschaft und Politik zeigt: Ohne internationale Kooperation sind Klimaziele kaum erreichbar. Mit den Beispielen Indien und China zeigt die Studie, wo Deutschlands Partnerschaften bereits wirken. 
Hier geht's zur Publikation (swp-berlin.org)
 
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Literaturtipp von Andrea Arcais:
Die Büchgilde Gutenberg

In unserem etwas anderen Literaturtipp stellt Andrea Arcais die Büchergilde Gutenberg vor, eine aus dem Gewerkschaftsumfeld entstandene Büchergemeinschaft mit besonderem Blick auf Literatur und Gestaltung. Und weil die kunstvoll illustrierten Bücher der Büchergilde nicht nur gelesen, sondern auch bestaunt werden wollen, gibt es den Literaturtipp diesmal zum Schauen.

Weiterschauen...

 
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IGBCE Kompass #21 mit Alena Buyx: Menschliche Fähigkeiten werden kostbarer

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt rasant und mit ihr die Anforderungen an Beschäftigte, Unternehmen und Politik. In der neuen Folge vom „IGBCE Kompass“ sprechen Michael Vassiliadis und die Medizinethikerin Alena Buyx über Chancen und Risken für den Einsatz von KI. Sie diskutieren, warum menschliche Fähigkeiten sogar wichtiger werden könnten und wie Europa beim Thema KI aufgestellt ist. 

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© IGBCE

Positionspapier zum Emissionshandel: Zwischen Wettbewerbsfähigkeit und Klimazielen

Der EU-Emissionshandel setzt die europäische Industrie massiv unter Druck: Hohe CO₂-Kosten, fehlende grüne Infrastruktur und globale Konkurrenz gefährden Arbeitsplätze und Investitionen. Die IGBCE hat ein Positionspapier vorgelegt, das konkrete Reformvorschläge macht: von der Anpassung des Emissionspfads bis zu verbindlichen Investitionen in klimaneutrale Technologien.

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Ran an die Lieferkette

Lieferkettengesetze in Deutschland und Europa stehen politisch unter Druck. Die IGBCE setzt auf konkrete Lösungen: Ein neues Projekt stärkt die Zusammenarbeit mit brasilianischen Gewerkschaften und will so die Beschäftigtenrechte in den Lieferketten von Bayer, BASF und Evonik direkt vor Ort stärken. 

Weiter zum Bericht (igbce.de)
 
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Bedingt nachhaltig

Die neue Studie des IMK hat anhand von 16 zentralen Indikatoren den Stand der ökonomischen, finanzpolitischen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit untersucht. Von diesen 16 zentralen Nachhaltigkeitszielen wurden zwischen 2020 und 2025 gerade einmal vier erreicht. Unter anderem hat die Einkommensungleichheit zugenommen und die öffentliche Investitionsquote bleibt trotz leichter Verbesserungen zu niedrig. Genau jetzt sind gezielte Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz sowie eine vorausdenkende Wirtschaftspolitik wichtig, so die Studie.

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Diversität und Diskriminierung am Arbeitsplatz

Am 19. Mai ist Deutscher Diversity-Tag. Die neue Folge des Podcasts „Systemrelevant“ greift dies auf und analysiert, wie es um Vielfalt, Chancengleichheit und die Grenzen betrieblicher Diversitätspolitik steht. Christina Schildmann und Annika Feith diskutieren, warum Diskriminierung oft strukturell verankert ist, welche Rolle Mitbestimmung spielt und wie Inklusion im Arbeitsalltag konkret gestärkt werden kann.
 
 
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Redaktion: Antja Karoli, Verena Frank und Christoph Bethke

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