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Hallo ,

die EU-Kommission hat die vorläufige Anwendung des Mercosur- Handelsabkommen ab dem 1. Mai 2026 angekündigt. Die Hoffnung, die mit diesem Handelsabkommen verbunden ist: Märkte öffnen sich, Zölle fallen, neue Partnerschaften entstehen. Klingt gut – und ist es zum Teil auch. Aber wie immer steckt der Teufel im Detail, und die spannende Frage lautet: Wer profitiert, und wer zahlt drauf? Ein Podcast der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) ordnet die EU-Handelsabkommen mit Mercosur und Indien ein. Und wir haben unsere Publikation „Zukunftsperspektiven Transformation“ zur Rohstofflage in den IGBCE-Branchen aus dem Jahr 2023 aus der Schublade geholt. Denn diese ist heute noch so aktuell wie vor drei Jahren – vor allem vor dem Hintergrund der angespannten weltpolitischen Lage.

Um die Transformation in der Demokratie – ihre Versprechen, ihre Zumutungen und die Menschen, die sie tragen – ging es in unserem Industrieecho vom 21. April. Wir haben mit Philipp Staab, Bettina Kohlrausch und Kai Niebert diskutiert, warum die Akzeptanz für den sozialökologischen Wandel schwindet, wenn Beschäftigte nicht mitentscheiden. Ein Gespräch, das nachwirkt. Und wie immer gilt: wir bleiben dran!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre.

Herzlichst Ihr

Andrea Arcais
Geschäftsführer Stiftung Arbeit und Umwelt

 
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© Stiftung Arbeit und Umwelt

Zu viel versprochen? Transformation in der Demokratie

In unserem Industrieecho am 21. April 2026 diskutierten Philipp Staab, Bettina Kohlrausch, Kai Niebert und Andrea Arcais, warum die Zustimmung zur sozialökologischen Transformation schwindet. Einig waren sich alle: Transformation scheitert, wenn sie als Zumutung erlebt wird, die wenige verordnen und viele tragen. Wo Beschäftigte mitentscheiden, wächst die Akzeptanz – wo Risiken individualisiert und Zukunftsbilder unklar bleiben, schwindet sie.

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Umfrage: Deine berufliche Weiterbildung

Unsere Kollegin Dr. Indira Dupuis hat im Rahmen ihres neuen Projekts „Weiterbildung besser machen“ eine Umfrage in der IGBCE-App gestartet. Die Ergebnisse dieser Umfrage dienen als Grundlage für ihre Studie und sollen dazu beitragen, den Bedarf an beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten in den Laborberufen der Chemie- und Pharmabranche zu ermitteln sowie daraus politische Handlungsempfehlungen abzuleiten.
Bis zum 10. Mai kann an der Umfrage in der IGBCE-App teilgenommen werden.

Hier geht's zur IGBCE-App

 
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Neue Partner: Chancen und Herausforderungen der EU-Handelsabkommen mit Indien und dem Mercosur
Die EU-Handelsabkommen mit den Mercosur-Staaten und Indien sollen Zölle senken, Märkte öffnen und Partnerschaften stärken. Aber was bedeuten sie konkret für Verbraucher:innen, Unternehmen und internationale Partner? Im aktuellen Podcast der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) ordnen Dr. Bettina Rudloff und Dr. Tobias Scholz die Lage vor dem Hintergrund wachsender Spannungen mit den USA, China und Russland ein.
Hier geht's zum Podcast (swp-berlin.org)
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Zukunftsperspektiven Transformation
In der Publikation „Zukunftsperspektiven Transformation“ hat die Stiftung im April 2023 eine Übersicht zur Rohstofflage in den IGBCE Branchen gegeben. Die Broschüre liefert einen umfassenden Überblick über Rohstoffbedarfe, Lieferländer, Importabhängigkeiten sowie Substitutions- und Recyclingpotenziale. Auch drei Jahre nach Veröffentlichung bleibt die Analyse eine fundierte Datengrundlage in Zeiten der Diskussion um kritische Rohstoffe und einer fragiler werdenden weltpolitischen Lage. 
Hier geht's zur Publikation (arbeit-umwelt.de)
 
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Sehen wir uns nicht in dieser Welt, dann sehen wir uns in Bitterfeld

Die Autorin Sabine Schlüter blickt in ihrem Buch „Sehen wir uns nicht in dieser Welt, dann sehen wir uns in Bitterfeld“ auf die 1990er Jahre nach dem Mauerfall zurück. In der Industrie herrschte zu dieser Zeit ein hoher Anpassungsdruck und ganze Regionen mussten sich neu orientieren. Schlüter schreibt von ihren damaligen Erfahrungen und den Missverständnissen zwischen Ost und West sowie der Herausforderung, gute gemeinsame Arbeit entstehen zu lassen. Das Buch bietet ein Verständnis dafür, warum die Veränderungen der 1990er Jahre in Ostdeutschland bis heute nachwirken und der damalige Strukturwandel an einigen Orten als Verlustgeschichte erinnert wird, schreibt Dr. Regina Weber in ihrem Literaturtipp.

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Neue IGBCE Kompass Folge: Wohlstand in Gefahr?

Im aktuellen „Kompass-Talk“ diskutiert Michael Vassiliadis mit Dennis Radtke, dem Bundesvorsitzenden der CDA und Mitglied des Europäischen Parlaments, über die Arbeitszeitdebatte, Sozialpolitik und europäische Maßnahmen, um die heimische Industrie zu schützen. Die Bilanz fällt gemischt aus: Laut Dennis Radtke steht die Bundesregierung angesichts geopolitischer Krisen unter großem Druck, hat aber innenpolitisch auch wichtige Schritte wie die Senkung der Stromsteuer und das Ende der Gasspeicher-Umlage umgesetzt. Vassiliadis sieht zwar infrastrukturelle Fortschritte durch das Sondervermögen, kritisiert jedoch eine politische Debatte, die sich zu stark um Themen wie die Vier-Tage-Woche dreht.

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Betriebsratswahlen: Gute Ergebnisse für die IGBCE

Noch bis Ende Mai laufen die Betriebsratswahlen, doch die ersten Ergebnisse liegen vor – unter anderem bei den Chemieriesen BASF, Bayer und Evonik: Für die IGBCE läuft es gut. In großen Unternehmen wie BASF, Boehringer Ingelheim oder Ineos konnten die Kandidierenden der IGBCE starke Ergebnisse erzielen. Gleichzeitig ist in einigen Betrieben auch die Wahlbeteiligung deutlich gestiegen: ein positives Signal für die betriebliche Mitbestimmung.

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Wie Europas Industrie unabhängiger wird

In der neuen Folge des Podcasts Systemrelevant diskutieren Christina Schildmann und Tom Bauermann über den geplanten „Industrial Accelerator Act“, der Europas Industrie stabilisieren soll. Das aktuelle IAA-Dokument der EU-Kommission weise allerdings noch einige Schlupflöcher und Verbesserungspotenziale auf, betonen Bauermann und Schildmann im Podcast. 

Hier geht's zum Pocast (boeckler.de)

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Böckler Impuls: Iran-Krieg kostet Wachstum

Das IMK geht in seiner neuen Konjunkturprognose von einem Wachstum der deutschen Wirtschaft um 0,9 Prozent aus, im Jahr 2027 von 1,6 Prozent. Dieses Szenario tritt allerdings nur unter der Voraussetzung ein, dass sich der Iran-Krieg nicht verlängert und die Straße von Hormus wieder passierbar wird. Sollten die kriegerischen Auseinandersetzungen länger anhalten oder weiter eskalieren, könnte der bis zum Kriegsausbruch erwartete wirtschaftliche Aufschwung im laufenden Jahr ausfallen.

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10.05. - 13.05.2026        
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